Ein alter gemauerter Stadel aus dem Jahre 1908 mit kleinem Zubau direkt an der Weinstrasse in Tramin sollte zu einem Wohnhaus umgebaut werden. Die Bauvorschriften an der Weinstrasse fordern bestehende Höhen, Breiten und Abstände zu halten. Aber auch die überzeugende Form des Stadels, waren bindend für den Wiederaufbau der alten Substanz.
Der alte Stadel stand in diesem engen Spiel mit den Nachbarhäusern und dockte an das angrenzende Gebäude mit seinem Zubau an. Die erste Maßnahme war das neue Wohnhaus vom alten Gefüge zu trennen und den Zwischenbaukörper Richtung Weinberge zu drehen, um damit neuen offenen Lebensraum zu schaffen.
Team
Silvia Boday, Architektin DI
Franka Ruhnau, DI
Awards
- Architekturpreis Südtirol, 1. Preis (Dreifamilienhaus Dubis), 2009
- Internationaler Architekturpreis Neues Bauen in den Alpen, Auszeichnung (Weingut Manincor), 2006
- PIRAN AWARD Nominierung (Weingut Manincor), 2004
Publikationen
- „Haus K., Haus Dubis" in: TU Wien, Abteilung für Hochbau 2 (Hrsg.) „Housing ... Density", Springer, Wien 2011
- „Dreifamilienhaus Haus Dubis in Meran", in: Turris Babel Nr. 78, Bozen 2009, S. 14-19
- „Haus K.", in: Joachim Fischer: Beton/Béton/Concrete (Architecture Compact); H.F. Ullmann / Tandem Verlag, Potsdam 2008., S. 44-47
- „Casa sulla strada del vino" in: almanacco di casabella - architettti italiani 2007, S. 36-43
- „Weingut Manicor am Kalterer See" von Andreas Gottlieb Hempel, in: Baumeister 12/2004
- „Weingut Manincor in Kaltern - Angonese2, Boday, Köberl" von Mathias Boeckl:, in Architektur.aktuell 06/2004, S. 72-85
Lehrtätigkeit
Lehraufträge an der Universität Innsbruck und der TU Wien
Kooperationen
Walter Angonese
Katharina Cibulka
Christoph Hinterhuber
Rainer Köberl
Manfred Alois Mayr
Hanno Vogl-Fernheim
Webdesign: Viktoria Hohl – Grafische Gestaltung
Code: Wolf-Dieter Grabner, flowlabs.studio
© 2026 Silvia Boday Architektin